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0_1Das Universale Haus der Gerechtigkeit0_24. Januar 20260_3An die Bahá’í der Welt0_4Innig geliebte Freunde,1fünf Tage intensiver Beratungen, zu denen sich die Kontinentalen Berater anlässlich ihrer Konferenz über die nächste Phase des Neunjahresplans im Heiligen Land versammelt haben, sind heute zu Ende gegangen, und wir senden Ihnen diese Botschaft zum Abschluss dieser verheißungsvollen Zusammenkunft. Wir haben von den Beratern Berichte über Ihre zahlreichen Bemühungen gehört, über die Fortschritte, die in den unterschiedlichsten Umfeldern erzielt werden, und darüber, wie all dies zu einem blühenden Lernprozess auf allen Ebenen der Gemeinde beiträgt. Wir waren hocherfreut über die Schilderungen, wie durch verschiedenste Formen der Zusammenarbeit die Gemeinde selbst zu einem deutlicher sichtbaren Protagonisten bei der Arbeit am Plan wird. Und wir sind voll staunender Bewunderung für das, was in Bevölkerungsgruppen geschieht, die sehr intensiv an Bahá’í-Aktivitäten beteiligt sind, an Orten, wo sich die Beziehung der Gemeinde zur Gesellschaft vertieft und rasch weiterentwickelt.2Der bedeutende Beitrag, den die Berater selbst zu diesem Fortschritt geleistet haben, ist unverkennbar, wobei sie in all ihren Bemühungen vom Internationalen Lehrzentrum kompetent geführt werden. Wir sind beeindruckt von der Schärfe ihrer Wahrnehmung und der Klarheit ihrer Reflexion, beides durchdrungen von ihrer offenkundigen Liebe zu den Gemeinden, denen sie dienen. Die Grundlage ihrer Beratungen war die Botschaft, die wir am Eröffnungstag ihrer Konferenz an sie gerichtet haben und die unmittelbar an alle Nationalen Geistigen Räte versandt wurde, damit sie unverzüglich mit Ihnen geteilt werden konnte. In kürzester Zeit ging eine wahre Flut von Berichten darüber ein, wie die Botschaft von Gruppen eifriger Freunde studiert wurde, sogar von solchen, die sich aus anderem Anlass versammelt hatten. Wir waren tief bewegt von diesen weit verbreiteten Beweisen für den Wunsch, rasch zu begreifen, was die Bahá’í-Welt in den letzten vier Jahren gelernt hat, und herauszufinden, was getan werden muss, um den Plan in den nächsten fünf Jahren weiter voranzubringen. Dies wird auch im Fokus einer Reihe institutioneller Tagungen stehen, die in den kommenden Monaten stattfinden werden und bei denen zweifelsohne die Berater die Erkenntnisse weitergeben werden, die sich aus ihren Beratungen hier ergeben haben.3Zu Riḍván wird die erste Phase des Neunjahresplans enden und die zweite Phase wird beginnen. Dieser Moment des Voranschreitens ist ein idealer Zeitpunkt, um mit den zahlreichen Seelen in Verbindung zu treten, mit denen zusammen der Plan vor vier Jahren in Gang gesetzt wurde und deren Anzahl sich seither um zahllose neue Freunde erweitert hat, die von Andachtsversammlungen, Bildungsaktivitäten und anderen Bahá’í-Initiativen angezogen sind. Wir laden alle ein, gemeinsam darüber zu reflektieren, was gelernt und was erreicht wurde, sei es in dafür vorgesehenen Räumen, bei regelmäßigen Gemeindeversammlungen, im eigenen Heim oder bei anderen zu Hause. Und beim tiefen Nachsinnen über die Bedeutung dieses globalen Unterfangens, dessen sind wir uns gewiss, werden Sie sich auch bewegt fühlen zu überlegen, wie Ihr Handeln, und das Ihrer Familie und Ihrer Gemeinde helfen können, das Ziel des Plans zu verwirklichen.4„Es liegt in der Hand des Einen Wahren, zu offenbaren“, hat Bahá’u’lláh erklärt, „und es ist die Aufgabe der Menschen, das Offenbarte zu verbreiten.“ Die hingebungsvollen, beherzten und vielfältigen Bemühungen, jedem empfänglichen Herzen das zu überbringen, was der Eine Wahre offenbart hat – um einer von Nöten geplagten Menschheit Hoffnung zu schenken, um die Mittel zu bieten, als bewusster Akteur an der geistigen Erneuerung der Welt mitzuwirken – sind beständiger Anlass für Bewunderung und Staunen, für Jubel und Dankbarkeit. Solcherart sind die Gefühle, die unser Innerstes in diesem Moment ganz erfüllen, und mit denen wir Bahá’u’lláh noch heute an Seinem Heiligen Schrein anflehen werden, Ihnen Segnungen zu gewähren aus der Fülle Seiner unermesslichen Gnade.4_5[gezeichnet: Das Universale Haus der Gerechtigkeit]
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